SPD, FDP und Grüne wollen Kuckuckskinder

April 3rd, 2012

Was sind das nur für Eltern? Erst Kinder auf die Welt brimngen, um sie dann möglichst schnell bei anderen unterjubeln, damit die ja nichts mit Kindererziehung zu tun haben müssen. Verkehrte Welt!

Seit je her betreiben in der Regel höher entwickelte Lebewesen Brutpflege. Auch der halbwegs gesunde Menschenverstand sagt uns, dass Kinder Bezugspersonen brauchen, also von den Eltern erzogen werden sollten. Was ist also am Selbsterziehen so verwerflich, dass sich Leute aus den linken Parteien, aber auch Unionspolitiker gegen das Betreueungsgeld aussprechen. Woran liegt das?Nun, da gibt es nach meiner Ansicht verschiedene Gründe. Ich vermute, dass genau die, die gegen jede häusliche Erziehung sind, einfach keine Ahnung haben, wie man mit Kindern umgeht. Wäre auch kein Wunder, kommen die Leute doch aus der Generation der “Ichlinge”. Denen geht wahrscheinlich nicht darum, ob es jetzt Geld oder sonstige Leistungen für Erziehungsarbeit gibt. Nein, es geht einfach darum, dass diese Leute Kinder als Störfaktor sehen, der möglichst rasch beseitigt werden muss. Der eigene Spaß am Leben steht im Vordergrund, daher müssen Kinder möglichst früh weggeben, also mehr oder weniger “eingelagert” werden. Zu dieser Gruppe gehören auch die Karrieregeilen, die mit vierzig völlig frustriert feststellen, dass es ihnen weder die Firma noch die Kinder danken, dass sie sich für den Beruf “geopfert” haben.
Im Geiste arm, denn sie wissen nicht, was ihnen entgeht.

Dann gibt es wohl auch einen großen Anteil, die Kinderbetreuung aus ideologischen Gründen nicht in Elternhand lassen wollen.
Ideologische Gründe? Ganz einfach. Betrachtet man die Geschichte, dann stellt man fest, dass alle totalitären Regime, ob Kommunisten oder Nationalisten immer zum Ziel hatten Kinder möglichst früh in staatliche Kontrolle zu bringen. Es war ja wichtig, dass durch die ach so gute Fremdbetreuung durch den Staat die Kinder auch auf den “richtigen” Weg gebracht wurden. Schlimm, wer solche Ansätze verfolgt, hat bei mir jede Achtung verloren.Also, die einen, die nichts mit Kindern in unserer immer noch kinderfeindlichen Gesellschaft anfangen können, sollten sich aus der Diskussion heraushalten. Es geht sie einfach nichts an, wie andere ihre Kinder erziehen wollen.

Die anderen, die aus ideologischen Gründen die häusliche Erziehung ablehnen, sollte man selbst in Erziehungsheime bringen, damit sie lernen, was Nächstenliebe bedeutet. Das ist nämlich die Liebe zum Nächsten und nicht zu sich selbst oder einer Ideologie.

Ich für mich hoffe nur, dass es eine genügend große Zahl von aufrechten Politikerinnen und Politikern gibt, die Erziehung innerhalb der Familie mit Betreuungsgeld unterstützen.

Die Verhinderer

April 3rd, 2012

Was waren das noch für Zeiten, als in Konzernen und anderen Unternehmen ein Zweiergespann aus Technik und Finanzen die Geschicke lenkten.

Da war meißt ein Techniker, der Sprecher der Geschäftsführung war. Der sollte die Ideen produzieren, mit denen das Unternehmen auf dem Markt erfolgreich sein sollte. Der konnte auch die genialen Einfälle seiner Ingenuieure verstehen und werten. Oft waren das visionäre Ideen, die eine Firma auch mal an den Rande des Ruins treiben konnten. Aber dafür gab es ja auch noch den Kaufmann, den Finanzhäuptling. Der die Geldströme im Blick hatte und den bei Zeiten Techniker einbremsen konnte.

Diese Konstellation hat vielen Unternehmen zu dauerhaftem und gutem Erfolg verholfen.

Und was haben wir heute?
Juristen, wohin das Auge blickt, überall Juristen. Dabei sind die im Grunde ja auch keine schlechten Menschen. Und trotzdem, als Geschäftsführer, CEO oder wie auch immer sie sich nennen, taugen sie eher weniger. Warum?

Von außen betrachtet, kann man fststellen, dass Juristen eher die Bremser sind, die Verhinderer. Was mich zu dieser ketzerischen Meinung treibt ist einfach begründet: Juristen lernen in erster Linie, wie etwas verhindert werden kann.

Da ist der Staatsanwalt, der verhindern will, dass einer freigesprochen wird.
Da ist der Anwalt, der verhindern will, dass sein Mandant einen Prozess verliert.
Da ist der Richter, ver verhindern will, dass es ein Urteil gibt, weil dann viel Arbeit hat.
Da sind die Vertragsjuristen, die verhindern wollen, dass die Vertragsstrafen zu hoch werden.
Da sind Versicherungsjuristen, die verhindern, dass die Versicherung zahlen muss.

Die Liste ließe  sich noch um viele Positionen ergänzen, aber das würde den Platz für den Blog sprengen.

Um also den Unternehmen wieder eine rosige Zukunft zu bescheren, sollte man die Juristen in die zweite Reihe stellen, damit sie ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen können, nämlich zu verhindern, dass die Firma von einem anderen Juristen übers Ohr gehauen wird.

Die tatsächlichen Geschicke des Unternehmens sollten aber wieder die Techniker und Kaufleute übernehmen.

So geht das.

ARD Ratgeber und Internet

April 1st, 2012

“Je mehr ich mich mit dem Internet beschäftige, desto unsicherer werde ich.”

Das hat die Moderatorin des ARD Ratgebers am 31.03.2012 der deutschen Fernsehbevölkerung gestanden. Für diesen Satz bin ich der Dame nachhaltig dankbar.

Warum? Zum einen zeigt mir dieser Ausspruch, dass sich die Dame anscheinend noch nie richtig mit dem Internet auseinander gesetzt hat und zum anderen, dass die Redaktion des ARD Ratgebers nicht in der Lage ist, das Thema mal wirklich aufzuarbeiten.

Viele Menschen, die den ARD Ratgeber ansehen sind bestimmt noch wenig erfahren im Umgang mit dem Internet. Diesen Menschen muss man Aufklärung bieten statt sie mit solchen Sätzen weiter zu verunsichern. Das war schlicht ein #fail, wie es bei Twitter in solchen Situationen heißt.

Ich kenne mich im und mit dem Internet auch nicht bis in alle Ecken aus und es lauern wie im richtigen Leben überall Fallen und Betrüger. Aber um sich zu wehren oder gar nicht erst Opfer zu werden, muss man sich mit dem Thema beschäftigen.

Deswegen halte ich  den Vorstoßder Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär für zielführend, die zum einen ein eigenes Schulfach für Internet etc. und zum anderen einen Internetminister fordert.

Mal schauen, wie die Damen und Herren Bundestagsabgeordneten (ohne Twitter)  mit dem Thema in Zukunft umgehen werden.

Die sinnige Angst der Datenschützer

März 31st, 2012

In der “Welt” hat sich ein Journalist über die “paranoiden Datenschützer” ausgelassen. (Artikel “Die unsinnige Angst der Dartenschützer” vom 31.03.2012)

Was mir der Autor vermittelt hat, dass er anscheinend keine Ahnung hat, was in Unternehmen los ist, wie mit Menschen umgegangen wird. Es ist unglaublich mit welcher Naivität der Autor beschreibt, es würde doch keinen Arbeitgeber interessieren, wenn der Arbeitnehmer mal feiern und die Bilder ins Internet stellen würde.

Stimmt, zu normalen Zeiten mag das tatsächlich keinen interessieren. Aber wehe, dem Unternehmen geht es nicht so gut, oder ein Mitarbeiter ist in Ungnade gefallen. Dann wird nach Gründen gesucht, ihn los zu werden.

Warum fordern Personalreferenten das Paßwort von Facebook, wenn sie Bewerber durchleuchten wollen. In USA scheinbar schon gang und gäbe. Da muss ich den Datenschützern schon den Rücken stärken, wenn sie den Finger in die Wunde legen.

Ich wünsche dem Autor nicht, dass er jemals in eine solche Situation kommen wird. Das Jammern und Wehklagen wird dann groß sein und die jetzt vertretene Meinung wird sich grundlegend ändern. Aber dann ist es zu spät.

Und was die Frage des Selbstbewußtseins, der Sicherheit und Beständigkeit unserer offenen, freien Gesellschaft und Demokratie angeht, kann ich zustimmen. Wir können tatsächlich stolz auf unsere Demokratie sein, wir können stolz auf die Bürgerinnen und Bürger sein, die bei der großen Volksbefragung auf die Straße gegangen sind und für den Schutz ihrer Daten demonstriert haben. Leider sind diejenigen, die heute unsere Daten wollen eben nicht der Staat, sondern Firmen, die in fernen Ländern sitzen und denen unsere Erungenschaften der Freiheit völlig egal sind.

Wenn die Datenschützer alle paranoid sind, dann wäre es doch ein logischer Schritt, wenn der, der diese Meinung vertritt, gleich mal alle ihre persönlichen Daten von der Geburt an zusammen und uns allen zur Verfügung stellt. Was wir dann damit machen, ist unsere Sache, nicht mehr die seine.

Was Urheberrecht und der Sammelrausch

März 31st, 2012

So, um es klar zu stellen, ich bin kein Jurist, aber ich glaube über einen einigermaßen funktionierenden Verstand zu verfügen. Die Diskussion, die da im Internet an vielen Stellen geführt wird, halte ich gelinde gesagt für das Geschwätz von kleinen Kindern, die glauben die Welt verstanden zu haben. Und das meine ich, gilt für beide Seiten der Streitenden.

Ich frage mich, um was wird hier eigentlich gestritten? Für mich liegt die Sache klar auf dem Tisch. Wer etwas erfindet, der kann mit der Erfindung, falls er Interessenten findet, Geld verdienen. Das geht aber nur solange, solange der Erfinder Herr seiner Erfindung ist. Dafür gibt es für fast alle Themenbereiche Patente, geschmaksmuster und ähnliches. Das ist ein System, das sich für mein Verständnis seit langem ordentlich bewährt.

Für alles was es nun im Internet gibt scheinen diese Regeln nicht mehr zu gelten. Das hat sich schon in der Anfangszeit der PCs bemerkbar gemacht. Ich weiß noch gut, als die ersten Softwarepakete und Spiele auf den Markt kamen, wie sich alle begeistert darauf gestürzt haben. Software war teuer und gerade bei uns Studenten, die nicht über das nötige Kleingeld verfügten, war kopieren ganz normal. Weil, einerseitz wurde verlangt, dass wir mit PCs arbeiteten, abdererseits, wie sollten wir das finanzieren.

Aber dabei blieb es nicht. Schnell wurde aus friedlichen Studierenden und Schülern ein Horde von Jägern und Sammlern. Nein, nicht Früchte und Kreuter sondern Sodtware war die begehrte Jagdtrophäe. Es ging nicht mehr nur darum, die für das Studium notwendigen Programme zu bekommen, sondern wer am meisten und vor allem am Aktuellsten gesammelt  hatte, war der Schützenkönig.

Obwohl die Studenten von damals inzwischen ihre Software brav kaufen, hat sich dieses Jäger und Sammler Verhalten bis in die heutigen tage erhalten und sich eher noch verstärkt. Eine ganze Generation will alles und vor allem umsonst im Internet zur Verfügung haben. Gut, ich kann das nachvollziehen, wer möchte nicht was umsonst haben. Aber so wie heute am vielen Stellen diskutiert wird, läuft die Sache in die völlig falsche richtung.

Ich habe einleitend die Erfinder beschrieben. Dazu zähle ich auch Künstler, Musiker, Schriftsteller usw. Die haben es schwer, ihre Erfindungen patentrechtlich schützen zu lassen. Ein Text, ein Musikstück das im Internet verfügbar ist, kann eben ganz leicht tausendfach kopiert werden, ohne dass der Erfinder sein Arbeitsentgelt bekommt. Von was aber soll er leben?

Und die Künstler argumentieren in die extreme andere Richtung. Für die tatsächlichen oder selbsternannten Sprachrohre der Kunstschaffenden sind die Jäger und Sammler allesamt Verbrecher. Zumindest im Wortlaut der Diskussionen kann man den Eindruck gewinnen. So wie das wilde, ungezügelte Internet der Gesellschaft insgesamt schaden wird, so schadet auch die brutale Kriminalisierung der Andere.

Also bitte, die Diskussion möge man doch in Bahnen lenken, die  auf beiden Seiten zu der Einsicht führt, dass jeder etwas abgeben muss, von dem Kuchen den er für sich reklamiert.

Freiheit endet immer dort, wo der Nächste einen nachteil erleidet. Also endet die freiheit im Internet dort, wo es um den Existenzerhalte von Menschen geht. Aber sie darf auch nicht so weit eingeschränkt werden, dass eine Gruppe die ausschlißlichen Profiteure sind.

Na ja, für des, dass des da erste Blog sit, is des jetzt ganz sche lang worn. Obs jetzt an Schmarrn is…..

Was wollte ich eigentlich hier

März 31st, 2012

Ja mei, jetzt war der Blog in ein paar Minuten eingerichtet und jetzt - sitz ich da und habe eigentlich keine Idee was ich schreiben soll. Noch vor zehnMinuten war das ganz anders. Da habe ich mich wieder mal über die Politiker aufgeregt. Ganz global, weil das am wenigsten anstrengt und am meisten Dampf produziert. Heute Nachmittag war das ARD dran. Ganz speziell über den ARD-Ratgeber. Da ging es unter anderem ums Internet.

Ach ja, das wäre ein Thema für einen eigenen Eintrag. Mal schaun, ob das jetzt was wird….